Zweifel an Sinnhaftigkeit von Windkraft am Bodensee

März 2016

EEG-Novelle 2016

CDU Bodenseekreis fühlt sich in Entscheidung gegen GehrenbergWindpark bestätigt.

Eine marktwirtschaftlichere Organisation des Marktes der Erneuerbaren Energien ist das Herzstück der in dieser Woche beschlossenen Reform des ErneuerbareEnergien-Gesetzes (EEG). Wurden die Vergütungen für Energieproduzenten bislang staatlich festgelegt und subventioniert, sollen die staatlichen Eingriffe ab 2017 reduziert werden, damit die freien Kräfte den Markt regulieren können. Ab dem neuen Jahr gilt: Der Anbieter, der am wenigsten Subventionen verlangt, erhält den Zuschlag. Lothar Riebsamen, Bundestagsabgeordneter der CDU sagt dazu: „Damit sich der Markt regulieren kann, ist diese Maßnahme notwendig. Der Privatmann, der Solarstrom von seinem Dach ins Netz einspeist, ist davon nicht betroffen, das ist mir wichtig.“ Windparks hingegen müssen sich nun einem härteren Wettbewerb stellen. Darum fühlt sich die CDU Bodenseekreis, die sich erfolgreich gegen den geplanten Windpark auf dem Gehrenberg eingesetzt hatte, nun bestätigt. Volker Mayer-Lay, Vorsitzender des Arbeitskreises Umwelt und Energie in der CDU Bodenseekreis: „Da der Gehrenberg zu den vergleichsweise windschwachen Gebieten zählt, hätte er im Wettbewerb, auf dem freien Markt, schlechte Karten gehabt. Für uns war die Wirtschaftlichkeit von Anlagen auf dem Gehrenberg von Anfang an zweifelhaft. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass das Potential vorrangig an den Küsten der Ostund Nordsee und „offshore“ ausgeschöpft werden muss.“