Erleichterung über Grundsteuer-Kompromiss

Die CDU Bodenseekreis hält den Kompromiss der Großen Koalition zur Grundsteuerreform insbesondere für die Zuzugsregion Bodenseekreis mit ihrem enormen Siedlungsdruck und den entsprechend weiter explodierenden Grundstückspreisen für äußerst wichtig.

CDU Kreisvorsitzender Volker Mayer-Lay stellte klar, dass eine Grundsteuer, die sich rein nach Grundstückswerten bemessen hätte – wie es ursprünglich von der SPD angedacht war – in besonderem Maße in der Bodenseeregion viele Häuslebauer und Hauseigentümer an den Rande des Verkaufszwangs hätte führen können: „Einer jungen Familie, die vor 10 Jahren knapp kalkuliert ein Eigenheim realisiert hat, würde eine Grundsteuer, die sich an den zwischenzeitlich extrem gestiegenen Grundstückswerten orientieren würde, heute unter Umständen die gesamte Finanzierung zerschießen“, so Mayer-Lay. Auch Hausgrundstücke, die seit Generationen in Familienhand und auch selbst bewohnt seien und damit nicht zwingend in „reichen“ Händen lägen, würde durch eine solche „Vermögenssteuer durch die Hintertür“ einer ungewissen Zukunft entgegengeführt, was am Ende den Verkaufszwang an einen Investor bedeuten könnte, so die Meinung des Kreisvorsitzenden.

Aus diesem Grunde fordert die CDU Bodenseekreis die Landesregierung dringend auf, eine dem typischen „Häuslebauerland“ Baden-Württemberg und den regional explodierenden Grundstückspreisen angemessene und bürgerfreundliche Lösung – beispielsweise nach Grundstücksfläche – schnellstmöglich umzusetzen.