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Pressemitteilung vom 22.02.2010

PRESSEMITTEILUNG  03/10

Zwisler und Köberle: Wir arbeiten gut zusammen!


Zwischen den CDU-Kreisvorsitzenden im Bodenseekreis und dem Kreis Ravensburg gibt es viele gemeinsame Schnittmengen


B 30, B 31, die Elektrifizierung der Südbahn, Bildungspolitik.  Das sind nur einige von zahlreichen Themen, die über die Landkreisgrenzen hinweg die Region beschäftigen – natürlich auch in den beiden benachbarten CDU-Kreisverbänden. „Nicht nur bei diesen Themen arbeiten wir sehr gut zusammen. Das wird auch in Zukunft so bleiben“, bekräftigen der CDU-Staatssekretär Rudolf Köberle als Kreisvorsitzender des CDU-Kreisverbandes Ravensburg und seine „Kreisvorsitzende-Kollegin“ Sylvia Zwisler. Beide trafen sich am Rande der Klausurtagung des CDU Landesvorstandes im Kloster Schöntal bei Heilbronn zum Gedankenaustausch und stellten sich den Fragen von Sandra Klingenhäger (Pressereferentin des CDU-Kreisverbandes Bodenseekreis).

Wie sieht es aus unter zwei benachbarten Kreisverbänden. Gibt es da Konkurrenzdenken, wenn man etwa an die B30 oder B31 denkt?

Rudi Köberle: Nein! Jeder Landkreis hat natürlich seine Interessen. Aber darüber hinaus gibt es zwischen Ravensburg und dem Bodenseekreis viel mehr gemeinsame Berührungspunkte und ein ausgeprägtes Gemeinschaftsdenken. Das gilt natürlich auch bei meiner Arbeit als Staatssekretär für den Verkehrsbereich im Innenministerium, wo ich mich für die Elektrifizierung der Südbahn ebenso einsetze wie für die B30 oder B31 zwischen Friedrichshafen und Überlingen.

Sylvia Zwisler: Mit Rudi Köberle pflege ich bereits seit vielen Jahren ein freundschaftliches Miteinander. Das ist ein großer Vorteil, denn die Zusammenarbeit mit den Nachbarkreisen – beispielsweise auch Sigmaringen – kann nur gelingen, wenn die Vorsitzenden gut miteinander auskommen und gemeinsame Ziele verfolgen. Wir müssen gerade in den wichtigen Fragen, die die Zukunft unserer Kreise betreffen,  wie Verkehr, Energie, Bildung, Umweltschutz oder Arbeitsmarkt, über den Tellerrand hinausblicken. Konkurrenzdenken bringt uns da nicht weiter.


Die Grenzen werden ohnehin fließender. Für die nächste Landtagswahl wurden die Wahlkreise neu zugeschnitten, weil im Land von den 70 Wahlkreisen 21 um mehr als 15 Prozent von der Durchschnittsgröße abgewichen sind.  Welche Auswirkungen hat das?

Sylvia Zwisler: Da der Bodenseekreis als Zuzugsgebiet immer noch wächst, ist der Landtagswahlkreis zu groß geworden und muss nach Tettnang und Neukirch auch Meckenbeuren an Ravensburg abgeben. Der Wahlkreis Ravensburg wird seit Jahren erfolgreich von Staatssekretär Rudi Köberle vertreten. Ich bin mir sicher, dass auch die landespolitischen Anliegen von Meckenbeuren künftig bei ihm in besten Händen sein werden. Für unsere rd. 1.700 Mitglieder wird sich jedoch in der Praxis wenig ändern, denn die 25 Ortsverbände - von Neukirch bis Sipplingen - bleiben wie bisher im Kreisverband Bodenseekreis, unabhängig vom jeweiligen Landtagswahl- oder Bundestagswahlkreiszuschnitt.

Rudi Köberle: Nicht nur bei der Verkehrsinfrastruktur haben wir gemeinsame Interessen und Ziele. Auch sonst gibt es zwischen Ravensburg und Meckenbeuren bereits gute politische Beziehungen und Kontakte. Ich freue mich jedenfalls auf meinen neuen Wahlkreis, auf viele Begegnungen mit den Menschen und auf die Arbeit, die ich im ganzen Wahlkreis leisten darf, wenn ich dafür wieder das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler bekomme.


Wie umfangreich ist das Amt der Kreisvorsitzenden/des Kreisvorsitzenden?

Sylvia Zwisler: Im Vergleich zur Stadtratstätigkeit muss ich sicherlich noch einige zusätzliche Stunden investieren. Mit kommunalpolitischen Themen bin ich durch die Arbeit an der Basis vertraut. In Themen, die im Landtag oder im Bundestag aktuell sind, muss ich mich viel zeitintensiver einarbeiten als Kollegen, die dort bereits an der Beratung und Gesetzgebung beteiligt sind.


Was sind in den kommenden Wochen die politischen Schwerpunkte in den beiden Kreisverbänden?

Rudi Köberle: Zusammen mit Tettnang, Neukirch und Meckenbeuren nominiert der CDU-Kreisverband Ravensburg am 5. März den Landtagskandidaten für den Wahlkreis 69. Eine Woche später findet in Leutkirch die Nominierungsveranstaltung für den Wahlkreis Wangen (68) statt. Dort wird der Amtzeller Bürgermeister Paul Locherer wieder kandidieren. Ich stelle mich bei der Nominierung in Brochenzell zur Wahl und würde mich freuen, wenn ich mit einem großen Vertrauensbeweis von unseren Mitgliedern für die Landtagswahlen 2011 ausgestattet werde.

Sylvia Zwisler: Verschiedene, interessante Sachthemen. Es steht die Auftaktveranstaltung des neuen Arbeitskreises „Verkehr und Infrastruktur“ zum Thema „Bodenseegürtelbahn – die Zukunft aufgleisen“ am 1. März in Überlingen an und wir informieren am 30. März gemeinsam mit der Mittelstandsvereinigung zur Thematik „Nanotechnologie“ in Markdorf. Parallel wird im Kreisvorstand und der Geschäftsstelle der Kreisparteitag am 27. März in Oberteuringen vorbereitet mit Delegiertenwahlen. Die Nominierung des/der Landtagskandidaten/in für den Wahlkreis 67 findet voraussichtlich vor den Sommerferien statt.

 
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